Ausstattung:

Für die Baugrundaufschlüsse im Gelände setzen wir folgende Sondiergeräte ein, mit denen Untersuchungen bis zu 20 m unter die Geländeoberfläche möglich sind: 

  • Leichte, mittelschwere und schwere Rammsonden (DIN EN 22476-2)
  • elektromechanische und hydraulische Rammkernbohrgeräte (DIN 4012)

Die schwere Rammsonde und das hydraulische Rammkern-Bohrgerät sind fest auf einem Raupenfahrzeug, die leichtere Ausrüstung auf einem Dumper mit Kettenfahrwerk montiert, so daß ein hohes Maß an Geländegängigkeit gegeben ist.

Alle Bohrpunkte werden nach Lage und Höhe mit Hoch- und Rechtswerten bzw. auf m NN vermessen.

Im Rahmen von Verdichtungskontrollen werden folgende Prüfungen ausgeführt:

  • statsiche Plattendruckveruche (DIN 18134)
  • dynamische Plattendruckversuche (TB BF-StB B8.3)
  • leichte Rammsondierungen (DPL, DIN 22476-2)
  • Proctorversuche und Dichtebestimmungen (DIN 18128, DIN 18125)
  • Boden-Ersatzverfahren (DIN 18125-2)

Software:

Sowohl die Feld-Untersuchungen und -Versuche als auch die Laboranalysen werden mit der Software von Prof. Buss (GGU, Braunschweig) verarbeitet, ausgewertet und grafisch in entsprechenden Protokollen dargestellt.

Erdbaulabor:

Bei der Bodenansprache und -Klassifizierung konzentrieren sich die bodenmechanischen Analysen auf die Verformbarkeit des Bodens, die neben der Kornform insbesondere vom Porenvolumen und Feststoffvolumen des Bodens abhängig ist.

Bestimmt werden im eigenen bodenmechanischen Labor i.d.R:

  • Wassergehaltsbestimmungen (DIN 18121)
  • Zustandsformen / Konsistenzgrenzen (DIN 18122)
  • Kornverteilungsanalysen  (DIN 18123)
  • organischer Anteil / Glühverlust (DIN 18128)
  • Kalkgehalt (DIN 18129)
  • Wasserdurchlässigkeit (DIN 18130)
  • Wasseraufnahmevermögen (DIN 18132)
  • Proctorversuche (DIN 18127)
  • Dichtebestimmungen (DIN 18125)

Darüber hinaus können über qualifizierte Kooperationspartner auch spezielle Labor-Analysen wie z.B. Kompressionsversuche (DIN 18137) ausgeführt werden.